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Trinità

Wann wird Deutschland pleite sein ? Wann kommt der große Fall ?

Empfohlene Beiträge

Geschrieben
Und wenn ich in 70 Jahren einen 70 Jährigen frage wie es früher war, wird der mir sagen das früher alles besser war und heute im Jahr 2080 alles krank. Die Menschen haben nämlich leider die klitzekleine Angewohnheit schlechtes zu vergessen und Positives verklärt romantisch zu sehen.

Und eben darum gehts nicht. Es geht da um ganz normale Zahlen und Fakten.

Geschrieben

Wenn man danach geht, gings den Leute damals 10mal beschissener.

Geschrieben (bearbeitet)

Kommt drauf an was man von dem heutigen Leben wirklich als erstrebenswert ansieht.

100 Fernsehsender ? Handys ? Last Minute reisen ? UK Importe ? Technikstand ? Leistungsgesellschaft, Leben nach Statussymbolen, Egoismus und Dekadenz ? Autos oder Solarenergie ?

Rauchverbot in Kneipen ? Hartz4 ? Steuersystem ? Rechteabbau, Überwachung ? Genlebensmittel statt eigene Gartenernte?

Versexualisierung der Generationen durch perverste Pornos wie Youporn und Co ? Mehr Scheidungen, Einzelkinder bla und bla und bla.

Das kann ich Klischeehaft oder objektiv fortführen, kommt fast aufs gleiche bei raus.

Alles was einen davon ablenkt was man eigentlich für ein unmenschliches reizüberflutetes Leben führt ?

Wie weit kann man die Liste fortsetzen ?

Stell mal die Sachen gegenüber was besser ist als heute ? Und bitte nich sowas wie fortschritte in der Krankheitsforschung oder ähnliches.

PS:

Und es geht hier gar nich darum obs früher besser war ;)

Bearbeitet von Trinità
Gast
Geschrieben

Jeder ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich.

Dabei spielt es keine Rolle ob man raucht oder seine Playstation auf pump kauft.

Die Menschen vor 50 Jahren haben das noch gewusst. Heute wird bei jedem kleinen Problem nach dem Staat gerufen. Wenn der Staat sich dann kümmert beschweren sich die selben Leute die ihn gerufen haben darüber. Dabei sind alle Schuld nur man selber nicht.

Es wird Zeit das sie Menschen wieder Verantwortung für ihr Leben übernehmen und aufhören ständig zu jammern.

Geschrieben
Kommt drauf an was man von dem heutigen Leben wirklich als erstrebenswert ansieht.

100 Fernsehsender ? Handys ? Last Minute reisen ? UK Importe ? Technikstand ? Leistungsgesellschaft, Leben nach Statussymbolen, Egoismus und Dekadenz ? Autos oder Solarenergie ?

...

Ähh...das ist genaus DAS wofür das Wirtschaftswunder von 1950-1970 stand. (Und zwar fast wortwörtlich) :ugly:

...Scheidungen...

Früher nicht so häufig, ganz einfach deshalb weil die Mutti sich nur um den Haushalt kümmerte, viele Kinder geworfen hat und in der Regel finanziell vollkommen von Ihrem Ehemann abhängig war. Wer kann es sich da schon erlauben sich scheiden zu lassen?

...Rauchverbot in Kneipen...

Logische Konsequenz aufgrund medizinischer Erfahrungen und dem Schutz unbeteiligter. Früher war es auch legal Opium zu rauchen. Von daher...

...Versexualisierung...

Wurde damals sozusagen überhaupt erst erfunden (Gabs natürlich auch schon vorher, wurde aber nicht an die große Glocke gehangen). Ob man jetzt das Internet heutzutage als Verteilerplattform verteufelt sei jetzt mal dahingestellt (Ich würds eine Nebenwirkung nennen.)

...Genlebensmittel...

Ökonomisch für die Zukunft kaum noch anders zu machen. Immer mehr Menschen die gleichzeitig immer weniger für Lebensmittel ausgeben wollen.

...

..

.

Auch die Liste kann man noch ewig weiter fort setzen.

Was allerdings in der Tat Fakt ist, ist die Tatsache das Deutschland lange über seine Verhältnisse gelebt hat und der Grundstein dazu vor allem in der „guten alten Zeit“ gelegt wurde. Daher bin ich schon der Meinung das es zum Thema passt. ;)

Geschrieben (bearbeitet)

Natürlich hat die Generation unserer Eltern gut gelebt und wir haben jetzt die Schulden haben. Aber das ist Käse. Erstensmal kann man das auch dekonstruieren in dem ich dir jetzt mal erzähle das es nicht die Menschen selber waren sondern die Politiker.

Für einen Audi 80 oder nen kleines Haus mit garten muß ein Land nicht pleite gehen. Ist also Auslegungssache wer warum schuld hat.

Und das du alle meine Beispiele aufzählst ist auch verkehrt. Ich habe das Sarkastisch geschrieben als Beispiel das man viel aufzählen kann was keinem was bringt. Wir reden jetzt über so viel das wir total OT sind.

Meiner Meinung nach war es früher leider besser als jetzt aber wie soll ich das erklären in 3 Sätzen. Das ist ein eigenen Thread wert also warum zitierst du noch meine extra quantitaiven Beispiele ?

Bearbeitet von Trinità
Geschrieben
Was allerdings in der Tat Fakt ist, ist die Tatsache das Deutschland lange über seine Verhältnisse gelebt hat und der Grundstein dazu vor allem in der „guten alten Zeit“ gelegt wurde. Daher bin ich schon der Meinung das es zum Thema passt. ;)
Im Europäischen Vergleich hat D in den letzten Jahren von allen Nachbarländern am wenigsten über siene Verhältnisse gelebt.

Unsere Nachbarländer beklagen sich, dass wir mit unseren Dumpinglöhnen deren Wirtschaft kaputt machen, weil wir nicht in der Lage sind einen europaweit verbreiteten Mindestlohn einzuführen. Die Löhne sind in den letzten Jahren faktisch kaum gestiegen und durch die Inflation also mal wieder eher geschrumpft.

Da sind selbst 5€ mehr Hartz4 eine Erhöhung um über 4%.

Ihr wißt genau, dass das in meinen Augen viel zu wenig ist.

Geschrieben
...

Und das du alle meine Beispiele aufzählst ist auch verkehrt. Ich habe das Sarkastisch geschrieben als Beispiel das man viel aufzählen kann was keinem was bringt. Wir reden jetzt über so viel das wir total OT sind.

Meiner Meinung nach war es früher leider besser als jetzt aber wie soll ich das erklären in 3 Sätzen. Das ist ein eigenen Thread wert also warum zitierst du noch meine extra quantitaiven Beispiele ?

Weil nur das da ist?

Ich kann auf nichts antworten was du nicht schreibst. Mit den Beispielen (plakativ hin oder her) wolltest du etwas aufzeigen und das hat imo nicht den Tatsachen entsprochen.

Geschrieben (bearbeitet)
Jeder ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich.

...

Es wird Zeit das sie Menschen wieder Verantwortung für ihr Leben übernehmen und aufhören ständig zu jammern.

Das ist zwar richtig, wenn damit aber gemeint ist, dass man sich nur ein wenig anstrengen braucht und der American Dream einer Aufstiegskarriere kommt dann von ganz alleine, dann verkennt diese Denke die Realität.

Damit wären wir wieder bei dem alten Dilemma der sog. "Chancengerechtigkeit"

Wenn 100 Bewerber auf 50 jobs kommen, dann geht dennoch jeder 2. Leer aus.

Da nutzen dann auch die Qualifikationen wenig.

100 Akademiker auf einen Job = faktische "Chancengleichheit" und dennoch geht wieder jeder 2. leer aus.

VERABSCHIEDET euch bitte endlich mal von dem Allheitmittel Vollbeschäftigung!

Es war, ist und wird IMMER eine Illusion sein!!

Bearbeitet von NordicViking
Gast
Geschrieben

@ NordicViking

Du hast mich teilweise falsch verstanden.

Wenn jemand aus welchen Gründen auch immer mit seinem Leben unzufrieden ist, dann muss er es ändern. Das kann auch bedeuten das man Auswandert.

Die Leute ändern aber nicht ihr Leben sondern beschweren sich darüber das es nicht für sie geändert wird.

Geschrieben (bearbeitet)
Jeder ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich.

...

Es wird Zeit das sie Menschen wieder Verantwortung für ihr Leben übernehmen und aufhören ständig zu jammern.

Das ist zwar richtig, wenn damit aber gemeint ist, dass man sich nur ein wenig anstrengen braucht und der American Dream einer Aufstiegskarriere kommt dann von ganz alleine, dann verkennt diese Denke die Realität.

Damit wären wir wieder bei dem alten Dilemma der sog. "Chancengerechtigkeit"

Wenn 100 Bewerber auf 50 jobs kommen, dann geht dennoch jeder 2. Leer aus.

Da nutzen dann auch die Qualifikationen wenig.

100 Akademiker auf einen Job = faktische "Chancengleichheit" und dennoch geht wieder jeder 2. leer aus.

VERABSCHIEDET euch bitte endlich mal von dem Allheitmittel Vollbeschäftigung!

Es war, ist und wird IMMER eine Illusion sein!!

Vollbeschäftigung wirds nie wieder geben, weil dazu gibts viel zu viele Geringqualifizierte, die unsere Arbeitswelt einfach nicht mehr benötigt.

Was stellst du dir jetzt eigentlich unter Chancengerechtigkeit vor? Das jede Putzfrau sofort einen Job bekommt? Oder ein afghanischer Bauer, der kaum Lesen und Schreiben kann, kaum Deutsch spricht, von technischen Dingen kaum eine Ahnung hat, sofort zu besten Bedingungen irgendwo eingestellt wird? Was sollte der irgendwo produktives tun?

Beispiel: Man könnte ihn zu Hause zur Gartenarbeit anstellen, aber dazu wird schon die Kommunikation zu einem großen Problem.

Wir haben in Deutschland nicht mehr die Verhältnisse von 1960. Mittlerweile sind wir ein High-Tech Land und diese Wirtschaft funktioniert nur deshalb so erfolgreich, weil deutsches Know-How (jedenfalls im technischen Sektor) immer noch weltweit führend ist. Nur mittlerweile gehen diesem Land die qualifizierten Fachkräfte aus. Ich kann in meiner Firma ein Lied davon singen. Gute Leute mit Qualifikation und vor allem den Willen was zu tun und zu erreichen gibts kaum mehr.

Aber es gibt eine breite Masse an Leuten, die eigentlich gar keinen Bock hat irgendwo zu malochen. Man sucht lieber woanders irgendwelche Schuldigen an der eigenen Misere anstelle mal selbst was anzupacken. Ist schon wie Weapi gesagt hat:

Die Leute ändern aber nicht ihr Leben sondern beschweren sich darüber das es nicht für sie geändert wird.
Dem kann man hier eigentlich nichts hinzufügen.

Aber wer heute eine gute Ausbildung hat und auch das entsprechende Engagement an den Tag legt wird bestimmt nicht lange auf den Job warten müssen. Die Industrie sucht händeringend nach Ingenieuren, da gibts zum Beispiel auf jeden Bewerber rund 6 offene Stellen. Wenn jemand natürlich irgendein völlig exotisches Studium gewählt hat, wo man eigentlich nur per Staatsauftrag beschäftigt werden kann, ist es natürlich schon möglich das man da warten muss. Man muss sein Studium natürlich schon ein bisschen so nachdem was gefragt ist aussuchen Aber das liegt ja bei jedem selbst was er studiert.

Also "100 Akademiker knüppeln sich um die letzten 50 Jobs" - das halte ich für stark wirklichkeitsfremd.

Bearbeitet von -=Geronimo|Ger=-
Geschrieben
@ NordicViking

Du hast mich teilweise falsch verstanden.

Wenn jemand aus welchen Gründen auch immer mit seinem Leben unzufrieden ist, dann muss er es ändern. Das kann auch bedeuten das man Auswandert.

Die Leute ändern aber nicht ihr Leben sondern beschweren sich darüber das es nicht für sie geändert wird.

Wie soll jemand, der an der Armustgrenze dümpelt und nur lauter Absagen vom Arbeitsmarkt erhält denn bitte sein Leben ändern, geschweige denn auswandern?

Ach übrigens, die Menschen aus Afrika oder dem Osten, die eh nichts mehr zu verlieren haben kommen aufgrund der Maxime "Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt" ja auch zu uns. Genau wie aus der Wirtschaft verlangt. Und jetzt wirft man ihnen genau das vor, dass sie in unser Land wollen. Man muss sich auch mal entscheiden.

Geschrieben (bearbeitet)
Weil nur das da ist?

Ich kann auf nichts antworten was du nicht schreibst.

Hä ??

Man nimmt was man kriegt ?

Ist man jetzt gezwungen zu zitieren oder schon wie in der Politik einfach nur opportunistisch sein ?

Ich weiß selber das früher nicht alles gold war was geglänzt hat aber ich kann sehr wohl so weit differenzieren das ich weiß was früher war und machbar war und was heute ist.

Also versteh ich mal wieder das hin und her hier nicht oder ich bin schlicht und ergreifend zu blöd ;)

Vollbeschäftigung wirds nie wieder geben, weil dazu gibts viel zu viele Geringqualifizierte, die unsere Arbeitswelt einfach nicht mehr benötigt.

Verstehe ich nicht. Ich dachte jahrelenag das liegt daran weil wir einfach nich genug arbeit haben und Maschinen uns noch das übrige abnehmen.

Gute Leute mit Qualifikation und vor allem den Willen was zu tun und zu erreichen gibts kaum mehr.

Aber es gibt eine breite Masse an Leuten, die eigentlich gar keinen Bock hat irgendwo zu malochen. Man sucht lieber woanders irgendwelche Schuldigen an der eigenen Misere anstelle mal selbst was anzupacken. Ist schon wie Weapi gesagt hat:

Ich sehe das immer so das es für mich normal ist das bei den Gehältern und den nicht stattfindenden Gewinnbeteiligungen wo sich nur die Chefs über viel Geld freuen und du eine Nummer auf einer Liste bist die an sich nur seine scheiß arbeit machen soll kaum einer Bock hat sein herzblut und seine Zeit darin zu investieren den schönsten Teil seines Lebens in Arbeit für jemanden den man nicht kennt zu stecken und die dumme Ameise zu spielen. Schonmal überlegt ob deswegen viele ihre Arbeit nur schnell hinter sich bringen wollen.

Nicht jeder ist ein Smithers und nicht jeder hat als Lebenssinn Arbeit irgendwo in einer Halle oder an einem scheiß Flachbildschirm. Viele haben in ihrem inneren eben noch irgendwas was ihnen sagt das es scheiße ist so sein Leben zuverbringen. Das die dann alle ne Fresse ziehen und keine Motivation haben, ich kanns verstehen.

Grüße

PS:

Würde gerne über den Threadtitel reden und wissen was ihr so denkt wann es so weit sein kann das wir offiziell vor die Schuldenhunde gehen und ob und wer interesse daran haben könnte uns aufzufangen.

Wie ist es denn in Griechendland. Lange nichts mehr drüber gelesen. Unruhen vorbei ? Hat sich das Land "gefangen" Was passiert denn da auf lange Sicht ?

Bearbeitet von Trinità
Geschrieben (bearbeitet)

Auch wenn es was OT ist, aber ich wusste nicht, wo ich es sonst hin packen sollte:

Ich meine immer noch, dass dieses Bild am besten zeigt, wie wir in diese Schieflage gekommen sind:

image-146158-galleryV9-ugog.jpg

Platt gesagt:

Jeder will Chef sein und groß Absahnen, nur noch wenige wollen was 'gehaltvolles' machen (da es im Vergleich Geld-technisch einfach 'nichts' abwirft). Danke an die Vorbilder in der Wirtschaft. Kapitalismus now! ^^

Bearbeitet von N24Reporter
Geschrieben

Seit wann hat das Studienfach etwas mit der Stellung in der Firma/Betrieb zu tun???

Ausserdem verdienen Ingenieure, Psychologen, Mathematiker, Informatiker, Ärzte, Juristen und Maschinenbauer doch recht gut, oder!? :kritisch:

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