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Trinità

Wann wird Deutschland pleite sein ? Wann kommt der große Fall ?

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Geschrieben

ich denke mal, dass er damit die jungen meint, die sich für ein BWL-Studium entscheiden, meint. als studierter Informatiker hast du eben nicht die Vorraussetzungen, um in einer halbwegs großen Firma was reißen zu können. Als BWL'er schon.

Geschrieben

Du denkst also, dass man z.Bsp. bei Aldi als Informatiker keine Chance hat in die Führungsetage aufzusteigen!?

Das ist kompletter Unsinn!!!

Geschrieben

wer informatik studiert, geht ja auch nicht zwingend zu aldi. ich meinte damit, dass man weniger chancen hat, in die führungsebene aufzusteigen, wie jemand mit einem BWL-Studium.

Geschrieben

Wer in die Führungsebene augsteigen will, muss vor allem eines können: Organisieren, Menschen motivieren, Konflikte positiv lösen, und sicheren, angenehmen Umgang mit Menschen haben. Eine allgemeine gute Allgemeinbildung ist auch von Vorteil.

Das hat jetzt nicht unbedingt was mit BWL zu tun, das kann genausogut ein Informatiker sein. Er muss in seinem Berufsalltag aber auch über den Tellerrand des Alltagsablaufes hinaussehen.

Beispiele dafür gibts genug. Z.B. Ferdinand Piech ist auch kein BWLer, sondern technischer Ingenieur.

Aber klar ist natürlich schon, das BWLer wegen der Ausbildung schon eher für Managementaufgaben prädestiniert sind.

Geschrieben

Nach den ganzen quantitativen Beispielen hier... :trollface: Auf welcher Basis hat eigentlich wer entschieden, dass früher alles besser war? Mich dünkt, es ist genauso zu erklären, wie Underdog vorher beschrieben hat: selektive Wahrnehmung.

Super Gegenbeispiel übrigens: Lehrer. Die waren in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gern mal zehn (10!) Jahre lang befristet beschäftigt. Heute werden Lehrer gesucht; und Kindergärtner. In den Zsh. fällt auch die Erwähnung des sogenannten Schweinezyklus.

Aber viel geiler find ich eigentlich dies hier: Corsogespräch: Eric T. Hansen über die deutsche Kunst des Nörgelns MP3

Sehr aufschlussreich...

:kritisch:

Geschrieben
Aber viel geiler find ich eigentlich dies hier: Corsogespräch: Eric T. Hansen über die deutsche Kunst des Nörgelns MP3

Sehr aufschlussreich...

:kritisch:

Danke für den Link.

Immer wieder erstaunlich. ^^

Geschrieben
Auf welcher Basis hat eigentlich wer entschieden, dass früher alles besser war? Mich dünkt, es ist genauso zu erklären, wie Underdog vorher beschrieben hat: selektive Wahrnehmung.

Früher war nichts besser, nur die Zeit verklärt viele Dinge ins Positive.

Ich hab' Briefe von meinen Urgroßeltern, da schreiben die auch das früher alles besser war. Bei meinen Eltern wars genauso und warum sollte es heute anders sein?

Geschrieben (bearbeitet)

"So jung kommen wir nie wieder zusammen" Volker Pispers parodiert Angela Merkel :rolleyes:

(sorry, im Original am witzigsten)

Bearbeitet von NordicViking
Geschrieben

Früher war alles besser!?

Ich habe noch eine:

BF1942 war viel geiler als BC2!!! :rofl:

----------

Mal im ernst, es liegt in der Natur des Menschen nach Verbesserung zu streben und mit dem Vorhandenen unzufrieden zu sein. Das "Frühere Bessere" gibt uns die Kraft daran zu glauben, dass in Zukunft alles besser sein könnte, wenn..., wenn... :kritisch:

Ja wenn, hmm... nur alles so laufen würde wie wir es für richtig hielten! BÄM!!!

Da wir ja in der Gegenwart auch nicht unter den Problemen vergangener Tage leiden, können wir uns auch den Luxus leisten diese einfach mal unter den Tisch fallen zu lassen und die Vergangenheit als das Paradies darzustellen wo wir gerne hin wollten. Was kümmert alte Leute im Hier und Jetzt schon ihr Hunger nach dem Krieg!?

An dem Tag wo mir das auf die jetzige Gegenwart bezogen gelingt, werde ich genau diese ebenso wieder zurückhaben wollen. Wie bereits gesagt : "Es liegt in der Natur des Menschen nach Verbesserung zu streben und mit dem Vorhandenen (a.k.a. GEGENWART) unzufrieden zu sein."

Geschrieben

Ich denke es ändert sich etwas. Bisher war alles auf Wachstum gedrillt, was aber angesichts der PRobleme keinen Lösung merh sein kann. Uns geht es verdammt gut, wir haben aber aktuell große Probleme diesen Wohlstand zu erhalten. Wir mehren ihn nicht mehr.

Geschrieben (bearbeitet)

Das hängt sicher auch damit zusammen, dass wir mittlerweile an bestimmte Grenzen der Expansion gestossen sind.

War bisher einzig und allein das "mehr produzieren" das Ziel, geht es heute darum mit beschränkten Ressourcen hauszuhalten.

Auch sind die Gebiete in denen die industrialisierten Staaten früher auf Kosten anderer wirtschaften konnten so sehr beschränkt wie nie zuvor in der Geschichte. Weniger Länder produzieren noch unter Billiglöhnen und selbst dort versuchen wir die dortigen Arbeitsbedingungen unseren Standards anzunähern.

Ein grosser Teil unseres Reichtums, den wir in Vergangenen Generation vermehrt haben beruht auf Ausbeutung von Natur, des Planeten genrell und Menschen in wenige entwickelten Ländern! Wenn dieser Reichtumszugewinn wegbricht (und das ziehen wir in letzter Konsequenz sicher Kriegen vor) lässt sich die heutige Situation bis zu einem Grade einfach erklären.

Ich will damit sagen, dass unsere Wirtschaftssystem bisher (und auch jetzt noch) darauf beruht hat, dass wir regelmässig mehr konsumiert haben als zur Verfügung stand/steht. Wir sind also ein Schuld eingegangen und gerade dabei die Grenzen unsere Dispos zu sprengen, mit allen Beschränkungen die das mit sich bringt.

Bearbeitet von Keldysh
Geschrieben

Das ist völlig richtig. Nur um rechtzeitig Weichen zu stellen, müssten die Regierenden weltweit gleichzeitig in der gleichen Weise die Regeln ändern. Wenn nur einige Länder nicht mitziehen wird jeder Versuch dahingehend scheitern. Das geht solange bis zu einer für alle unerträglichen Schmerzgrenze. Erst von da an werden einige Dinge dann zögerlich in Angriff genommen werden.

Geschrieben

Mhhm, wenn ich das lese: Die Angst vor Staatspleiten wächst und dabei sehe, wie im Moment massiv für Bundeswertpapiere geworben wird, dann habe ich ein schlechtes Gefühl. Im Artikel steht ja auch, daß die Anleger massiv aus den Staatsanleihen rausgehen, aus Angst, daß da was crasht und das Geld futsch ist.

Geschrieben

Jaja früher war alles besser ist nur eine verklärte romantische Sichtweise.

Stimmt nicht.

Es gibt Fakten die haben nix mit Romantik zu tun.

Und meine Eltern haben zb die 60er,70er und 80er so gelebt wie sie waren und in keinem Jahrzehnt dem anderen hinterhergeweint weil für sie diese 30-40 Jahre einfach schön waren.

Geschrieben (bearbeitet)
Jaja früher war alles besser ist nur eine verklärte romantische Sichtweise.

Stimmt nicht.

Es gibt Fakten die haben nix mit Romantik zu tun.

Und meine Eltern haben zb die 60er,70er und 80er so gelebt wie sie waren und in keinem Jahrzehnt dem anderen hinterhergeweint weil für sie diese 30-40 Jahre einfach schön waren.

Kann verstehen, wenn einem das so vorkommt. Aufbruchstimmung weckt mehr Hoffnungen als Stagnation oder Krise...

Bearbeitet von NordicViking

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