scratchy 589 Melden Geschrieben 10. Oktober 2015 und nun hat die NSA auch den Artikel der Zeit vom Netz genommen 503 — Dokument zur Zeit nicht verfügbar.
oOduffyOo 195 Autor Melden Geschrieben 10. Oktober 2015 und nun hat die NSA auch den Artikel der Zeit vom Netz genommen 503 — Dokument zur Zeit nicht verfügbar. Bei mir erscheint der Artikel ohne Probleme. 1
TheBullet 129 Melden Geschrieben 11. Oktober 2015 Der SPIEGEL ist der Meinung es seien wohl alles Rechtsradikale: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-kommentar-a-1057131.html So und nun komm doch bitte einer von den "Realisten" und erkläre uns das mal bitte. Alles halb so wild? Das ist ein Kommentar. Lasst doch irgendeinen aus der Redaktion soetwas schreiben, kein Grund die Aluhüte rauszuholen
Pedder 864 Melden Geschrieben 11. Oktober 2015 Trotzdem, als Journalist möchte man doch ernst genommen werden mit seinen Kommentaren. Wenn da jemand ne Meinung abgibt, die weder Hand noch Fuß hat... das sollte die Redaktionsleitung besser wissen. Auf dem Argumentationsniveau "Nazis essen Brot, jeder der Brot isst, ist also Nazi" zu beruhen, ist echt schwach für SPON. Man hätte ja auch einen Kontra-Anti-TTIP-Proteste Kommentar veröffentlichen können, indem es um wirtschaftliche Fakten geht, und wieso das Abkommen uns nützen KÖNNTE. Wurde aber nicht. Stattdessen: Nazikeule. Wow. Und auch in anderen Zeitungen der selbe Mist, Sueddeutsche z.B. fragt sich in einem großen Artikel, WER die Anti-TTIP-Demonstranten sind. Um welche Inhalte es geht, und wieso die Leute auf die Straße gehen, da wird kaum drüber geredet. Schade. Und selbst wenn es dann in den Mainstream-Medien mal einen "Erklär-Artikel" gibt, gibt der fast nur 1:1 die Lobby-Aussagen von Pro-TTIP wieder.
Gast Melden Geschrieben 11. Oktober 2015 Auf SPON gibt es auch einen Gegenkommentar, der Vollständigkeit halber : http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ttip-kommentar-ich-bin-nicht-rechts-aber-gegen-ttip-a-1057182.html
oOduffyOo 195 Autor Melden Geschrieben 11. Oktober 2015 (bearbeitet) Trotzdem, als Journalist möchte man doch ernst genommen werden mit seinen Kommentaren. Wenn da jemand ne Meinung abgibt, die weder Hand noch Fuß hat... das sollte die Redaktionsleitung besser wissen. Auf dem Argumentationsniveau "Nazis essen Brot, jeder der Brot isst, ist also Nazi" zu beruhen, ist echt schwach für SPON. Man hätte ja auch einen Kontra-Anti-TTIP-Proteste Kommentar veröffentlichen können, indem es um wirtschaftliche Fakten geht, und wieso das Abkommen uns nützen KÖNNTE. Wurde aber nicht. Stattdessen: Nazikeule. Wow. Und auch in anderen Zeitungen der selbe Mist, Sueddeutsche z.B. fragt sich in einem großen Artikel, WER die Anti-TTIP-Demonstranten sind. Um welche Inhalte es geht, und wieso die Leute auf die Straße gehen, da wird kaum drüber geredet. Schade. Und selbst wenn es dann in den Mainstream-Medien mal einen "Erklär-Artikel" gibt, gibt der fast nur 1:1 die Lobby-Aussagen von Pro-TTIP wieder. Ich habe gestern den zeitlichen Ablauf des ganzen auf SPON beobachtet. Zum Auftakt der Demo war lediglich der "Kommentar" zum Thema TTIP online. Im Forum wurde sich ziemlich empört daher ging nach kurzer Zeit ein weiter Artikel zum Thema online, diesmal aber kein Kommentar sondern eher ein Bericht. Nach und nach kamen im Laufe Des Nachmittags mehrere Berichte ans Licht und zum Schluss dann der Gegenkommentar. Man hatte zwischenzeitlich den Kommentar des Herrn Neubacher in eine Polemik umbenannt. Sieht für mich so aus als hätten SPON auf massig Provokation und Klickzahlen gesetzt. Das erreicht man natürlich, wenn man die Leser erstmal provoziert und dann mehr Inhalte anbietet. Ich finde es in dieser Situation aber ziemlich unseriös, da dies doch ein wichtiges Thema ist. Naja SPON hat schon lange keine Integrität mehr, wundern tuts mich daher nicht. Ich surf die Seite nur mit Adblocker an daher hab ich hoffentlich nichts zu deren Gewinn beigetragen. Bearbeitet 11. Oktober 2015 von oOduffyOo
Underdog 4393 Melden Geschrieben 11. Oktober 2015 Trotzdem, als Journalist möchte man doch ernst genommen werden mit seinen Kommentaren. Wenn da jemand ne Meinung abgibt, die weder Hand noch Fuß hat... das sollte die Redaktionsleitung besser wissen....Und auch in anderen Zeitungen der selbe Mist, Sueddeutsche z.B. fragt sich in einem großen Artikel, WER die Anti-TTIP-Demonstranten sind. Um welche Inhalte es geht, und wieso die Leute auf die Straße gehen, da wird kaum drüber geredet. Schade.... Hier muss man allerdings auch klar sagen das Online Journalismus leider nur über "Klicks" funktioniert und um diese zu bekommen lassen sich selbst seriöse Blätter ua. auch in Schlagzeile und Einführungstext dazu hinreißen künstlich plakativ oder auch reißerisch zu sein. Daher bin ich gerade bei Themen in denen viel Brisanz steckt kein Freund von Online Artikeln.
R.est I.n H.ell 540 Melden Geschrieben 14. Oktober 2015 Interessanter finde ich eigentlich, ob die Demo irgendwas gebracht hat. Bei so vielen Menschen, die dagegen sind, möchte man ja eigentlich meinen, dass die Politik sich vielleicht zweimal überlegt das durchzuwinken. Aber höchstwahrscheinlich geht TTIP einfach ohne Probleme durch...
arturo33 645 Melden Geschrieben 14. Oktober 2015 Wenn die Presse nicht darüber berrichtet interessierts auch keinen, so funktioniert die Welt.
Gast Melden Geschrieben 14. Oktober 2015 Wenn die Presse geschickterweise ü er was anderes berichtet, ist es immer am geschicktesten.
Pedder 864 Melden Geschrieben 15. Oktober 2015 Trotzdem, als Journalist möchte man doch ernst genommen werden mit seinen Kommentaren. Wenn da jemand ne Meinung abgibt, die weder Hand noch Fuß hat... das sollte die Redaktionsleitung besser wissen....Und auch in anderen Zeitungen der selbe Mist, Sueddeutsche z.B. fragt sich in einem großen Artikel, WER die Anti-TTIP-Demonstranten sind. Um welche Inhalte es geht, und wieso die Leute auf die Straße gehen, da wird kaum drüber geredet. Schade.... Hier muss man allerdings auch klar sagen das Online Journalismus leider nur über "Klicks" funktioniert und um diese zu bekommen lassen sich selbst seriöse Blätter ua. auch in Schlagzeile und Einführungstext dazu hinreißen künstlich plakativ oder auch reißerisch zu sein. Daher bin ich gerade bei Themen in denen viel Brisanz steckt kein Freund von Online Artikeln. Klar, beim Lesen solcher Artikel sollte man das immer im Hinterkopf haben.
ProfAbsurdis 76 Melden Geschrieben 12. Dezember 2015 (bearbeitet) Tja, was will man noch sagen, die spd in alter Arbeiter(verräter)position: http://www.tagesschau.de/inland/spd-parteitag-131.html € sch... Editor Bearbeitet 12. Dezember 2015 von ProfAbsurdis
Gast Melden Geschrieben 12. Dezember 2015 Das einzige was bei denen sozial verträglich ist, wird wohl dir Ansprache sein..Liebe Genossen und Genossinnen Wenn ich das höre kommt mir das Essen des Tages hoch...
GeronimoGer 11 Melden Geschrieben 15. Dezember 2015 (bearbeitet) Appropos Standardisierung - wie ist das bei TTIP von den Maßeinheiten geregelt - bleiben Zoll, Fuss, Gallons etc. bestehen oder übernimmt man die metrischen Größen? Für mich ist das größte Problem bei TTIP der sogenannte Investorenschutz - hier ahnen die meisten europäischen Politiker vermutlich gar nicht, was da auf sie zukommt. Wenn irgendeine größere Anwaltskanzlei in den USA eine Möglichkeit findet - und die werden sie zuhauf finden - dann wird erstmal geklagt, am Besten per Sammelklage. Und den Firmen, also den nominellen Klägern, kanns ja nur Recht sein - sie tragen in dem Falle ja praktisch keinerlei finanzielle Risiken, da die Anwaltskanzleien die eigens inszenierten Klagen ja selbst finanzieren. In der Regel erhalten die Kanzleien dabei mindestens 30% der erstrittenen Summe. Bei den Beträgen, um die es da dann gehen wird, ein Eldorado für alle US-Rechtsanwälte, was aus deren Sicht einer Lizenz zum Gelddrucken in großem Stile gleichkommt. In der Konsequenz wird die nationale bzw. europäische Legislative ausgehebelt - weil es am Ende aus Furcht vor Klagen kaum mehr entschiedene Gesetze geben wird. Denn in irgendeiner Weise werden Gesetze immer Möglichkeiten Einzelner oder Gruppen beschränken, und sobald irgendein nationales oder europäisches Gesetz aus amerikanischer Sicht eigene potentielle wirtschaftliche Interessen beschneidet, wird auf Schadenersatz geklagt werden. Bearbeitet 15. Dezember 2015 von GeronimoGer