alburdy 0 Melden Geschrieben 26. September 2007 (bearbeitet) Hi Leuz, hab mich ne Weile hier nicht mehr blicken lassen, um so interessanter wie sich Euer Diskussionthema v.d. Rechtmässigkeit d. Begnadigung v. Christian Klar ------> zu einer alternativen Gesellschaftsdisk. entfaltet hat. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- @Punk: -------- Erstens: deine Ansicht bzgl. d. Ch.K. Thematik kommt mir doch recht-, ...populistisch vor! Betreff: Wenn Klar sich nicht eindeutig v. linken Spektrum entfernt, gehört er weiter eingesperrt. Und was die wohlmögl. nicht vorhandene Reue angeht, so muss ich sagen, dass das irrrelevant ist. Denn Klar hat ja nicht (objektiv) in geistiger Umnachtung bewaffneten Kampf praktiziert, sonden bewusst. Ergo wenn er sich heut bewusst ist ein Fehler gemacht zu haben, dann muss er keine Reue offentlich machen. Reue ist in solchen Fällen heuchlerisch. (verweisend auf Zitat: "... opportunistisch seine Chancen nutzt, ..." Zweitens: Zitat: "... aber es ist genauso diktatorisch dem Rest der Bevölkerung mit Waffengewalt seine Ideologie aufzuzwingen." ------> Frage zurück, schonmal was v. Revolutionen gehört? Soweit mein Kenntnisstand reicht ist so etwas immer v. einer Minorität und desgleichen durch Waffengewalt ausgegangen. Das ist Charakter einer gesellschaftl. Umwälzung. Und ohne diese könnte weder ich, noch Du sich an solcher Technologie erfreuen (v. PC sitzend). Drittens: Bzgl. deiner Anspielung auf Orwels 1984 ------> gutes Buch, dennoch mit irreführender Absicht ... ist entst. 1948 u. zu welchem Zweck ? , klar doch Antikommunismus stand a.d. Tagesordnung, damit hat er schön den bürgerl. Ideologen i.d. Hände gespielt. Zudem war´s recht utopisch dargestell (hatte halt nur Unterhaltungwert) ... wenn es Dich wirklich interessiert, wie sowas heut v. statten geht, dann verweise ich auf "Materialismus+Emperiokretizismus". Viertens: Zitat: "Allerdings besteht Herr Klar anscheinen auf seinen Idealen, seiner Ideologie, was in meinen Augen fast noch schlimmer ist als die Morde." -----> Wäre ja noch schöner, wenn man sich schon i.d. Terror verrannt hat, dannach seine Ideale bzw. Überzeugung über Bord wirft. Siehe "Horst Maler" v. Internationalist zum Faschisten sich gewandelt. Das ist die reaktionärste Form (Oppotunismus/Revisionismus pur). p.s. @Punk nicht persömlich nehmen, dass ist nur die ehrlichste Kritik "hart, aber herzlich" ... @LaXo: Zitat: "Sozialismus nicht grade sehr gut funktioniert und funktioniert hat..." ----> da kann man nur gegenzitieren "Das Kriterium der Wahrheit ist die Praxis." ... nun kann man ja meinen damit sei auch schon alles gesagt, aber sobald Kriterium&Praxis so diametral wie im RealExistierendenSoz. sich verhalten, dann brauch man auch kein Prophet sein um zu sehen, dass das nicht hauen konnte. Zweitens: Zitat: " ... mal ganz abseits der klassenkampf dialektik ..." ----> Klassenkampf ist historischer Materialismus was Du allerdings mit ökonomischer Sozialismus meinst weiss ich nicht ... das ist reine Tautologie. In jeder Gesellschaftsformation ist die Ökonomie unerlässlich. Ganz zu schweigen v.d. Trennung zwischen Sozialismus u. Demokratie ... das ist ebenso tautologisch. Du solltest Dir mal klar werden lassen was Demokratie bedeutet ! ----> Undzwar Volksherrschaft: die gibt´s weder heute noch in jeder anderen vorangegangenden Gesellschaftformation, das waren alles Diktaturen. Ob Sklaven-,Feudal-, oder Kapitalistendiktaturen. Sprich eine Minderheite v. Menschen herrscht über die Mehrheit. Drittens: bzgl. zur Natur des Mensch: wenn Du nicht d. histor./dialektischen Materialismus mit einander vermängt hättest, dzw. davon etwas verstündest würdest Du auch nicht zu dieser abstrusen Schlussfolgerung kommen: "... dass es die Natur des Menschen sei, die Ihn zwinge das System auszunutzen. Es sind nähmlich die gesellschaftl. Verhältnisse die Ihn dazu zwingen, denn "Das Sein bestimmt das Bewusstsein und nicht anders herum ... " @Gregor: Zitat: "kein staat, nirgendwo und nirgendwann, egal welches system dahintersteht, konnte, kann oder wird ohne wirtschaft existieren können." ----> aber was willst Du damit sagen ? Das ist doch wohl sonnenklar oder !? Das ist auch nicht charakteristisch für den Sozialismus. In diesen herrscht im Wesentlichen die selbe Warenproduktion, wie sie auch im Kapitalismus vorherrscht. Der Unterschied besteht eher darin, dass die wichstigsten Produktionsmittel vergesellschaftl. akkumuliert sind, also die Schlüsselzweige der Wirtschaft. Der kl. u. Mittelstand wirtschaftet in frei, begrenzter Konkurrenz u. wird v. Staat progressiv besteuert. Sprich sie können ebendso Gewinne erwirtschaften bis zu einem best. Punkt, um zu vermeiden das sie sich oligar.- bzw. monopolisieren. Also die Expansion wird begrenzt. @Erichv. Stahlhelm: Zitat: "anarchie wird nur dann funktionieren wenn die menscheit auf einer höheren geistigen evolutionsstufe" -----> das stimmt wohl, denn Anarchie ist utopisch. Schonmal was v. d. Auseinandersetzung zw. Bakunin(Anarchist) u. Marx(Kommunist) gehört??? Marx hat nicht nur "zur Kritik der Politischen Ökonomie" die Grundwiedersprüche d. Kapitalismus aufgedeckt, sondern war auch der Anstoß u. Niedergang aller utopischen/bürgerl. Sozialisten/Anarchisten. Er ist der Vater des DEUTSCHEN WISSENSCHAFTLICHEN SOZIALISMUS !!! @ET: Zitat: "(Marx) ... der alte mann wollte seine ganzen theorien verwerfen und umarbeiten ..." --------> Das haut ja wohl dem Fass den Boden aus .... hast Du denn schon jemals was v. Marx gelesen ? Offensichtlich nicht, er hat den Sozial. zur Wissenschaft emporgehoben. Und weisst Du wann er diese (seine) Theorie für sich erkannt hat ... mit zwanzig Jahren u. geworden ist um die 80. Und Du willst Marx so gut gekannt haben, dass Du behauptest er wäre a.d. Punkt (zum Schluss) gewesen, seine Theorien über den Haufen zu werfen!? Hast Du das i. d. Schule gelernt? Das ist das Verständlich, denn die bürgerl. Ideologie ist seit jeher daran interessiert die Marxsche Wissenschaft zu leugnen. Wenn überhaupt jemand es hätte wissen können, dann jawohl der Zweite im Bunde (Frierich Engels) u. der hat noch etwa 15 Jahre länger gelebt. Der hat auch die Bände 2+3 d. "Kapitals" veröffentlicht. Natürlich auf Manuskriptvorlage v. Marx. Und noch im ersten 1/4 d. 20. Jahrh. hat LENIN die marxsche Brillanz hervorgehoben. Zudem kommt noch das grad erst vor drei Jahre in England Marx zum genialsten, voraussichtigsten Philosoh des 19. Jahrhundert gewählt worden ist. Auch heute noch ist es strittig unter den Ökonomen was eventuell nicht mehr aktuell ist. Diese Strittigkeit beweisst doch nur, dass ncihts wiederlegt ist. @ET: Zitat: "wirtschaft und sozialismus beißen sich keineswegs, wirtschaft und kommunismus schon." ----> wie, ? erfordert Erklärungsbedarf ! Wer hat denn jemals was davon gesagt, dass es im Kommunismus keine Wirschaft gebe o. könne. Der Sozialismus stellt nur die Übergangsgesellschaft zw. Kapitalis-, u. Kommunismus dar, sonst nichts. Im Sozial. gibt´s noch den Staat: er ist nehmlich in jedem Staat das Machtinstrument der herrschenden gegenüber der herrschaftslosen Klasse (gleich einer Diktatur) . Im Kommunismus löst sich der Staat auf u. wird ersetzt durch ein Gemeindewesen. zu A: Zitat: "A. Herzen zb pochte auf einen agrarbasierendem sozialismus ... " ------> das entspricht wohl eher dem bakuninschem AgraAnarchismus. Sei auch mal dahin gestellt ... Hast Du dir eigentl. mal die Entwicklung der Menschheitsgeschichte angesehen? Also für mich sah das, trotz der ständig wiederkehrenden Annumalien (Krach,Kriege) ect., eher wie ne Progression anstatt einer Regression aus, aber belehr mich eines Besseren. Und Soziallismus ist PROGRESSION, klar. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ALLES IN ALLEM KANN MAN DA NUR NOCH SAGEN: IHR SEIT SCHON NETTE PHILANTROPHEN (MENSCHENFREUNDE) U: ES IST AUCH LÖBLICH DASS IHR DAZU ÜBERHAUPT STELLUNG BEZIEHT, ABER MAN KOMMT NICHT DRUMHERUM EUCH LEDIGLICH DEN ABSOLUTEN DILLETANTISMUS ZU UNTERSTELLEN. NICHST FÜR UNGUT .... IST SICHERLICH NICHT BÖSE GEMEINT VON MEINER SEITS HER, DOCH MAN MUSS SEHEN WIE´S IST !!! DENNOCH WILLL ICH EUCH KEINE HOFFNUNGSLOSIGKEIT ATESTIEREN, ALSO WER SICH WIRKLICH ÜBERZEUGEND DAMIT AUSEINANDER SETZEN WILL SOLLTE SICH INTENSIVER DAMIT BESCHÄFTIGEN !!!!! UND DAS HEI?T NICHT DEN DÜMMLICHEN RELIGIÖSEN SCHULSTOFF WIEDERZUKEUEN. ALSO WIE AUCH IMMER HIER NOCH NEN LINK HIN ZU DIESER THEMATIK. 1.) WWW.MLWERKE.DE 2.) WWW.ML-WERKE.DE CU_ALBURDY Bearbeitet 26. September 2007 von alburdy
ET 0 Melden Geschrieben 26. September 2007 (bearbeitet) @ET: --------> Das haut ja wohl dem Fass den Boden aus .... hast Du denn schon jemals was v. Marx gelesen ? Offensichtlich nicht, er hat den Sozial. zur Wissenschaft emporgehoben. Und weisst Du wann er diese (seine) Theorie für sich erkannt hat ... mit zwanzig Jahren u. geworden ist um die 80. Und Du willst Marx so gut gekannt haben, dass Du behauptest er wäre a.d. Punkt (zum Schluss) gewesen, seine Theorien über den Haufen zu werfen!? Hast Du das i. d. Schule gelernt? Das ist das Verständlich, denn die bürgerl. Ideologie ist seit jeher daran interessiert die Marxsche Wissenschaft zu leugnen. Wenn überhaupt jemand es hätte wissen können, dann jawohl der Zweite im Bunde (Frierich Engels) u. der hat noch etwa 15 Jahre länger gelebt. Der hat auch die Bände 2+3 d. "Kapitals" veröffentlicht. Natürlich auf Manuskriptvorlage v. Marx. Und noch im ersten 1/4 d. 20. Jahrh. hat LENIN die marxsche Brillanz hervorgehoben. Zudem kommt noch das grad erst vor drei Jahre in England Marx zum genialsten, voraussichtigsten Philosoh des 19. Jahrhundert gewählt worden ist. Auch heute noch ist es strittig unter den Ökonomen was eventuell nicht mehr aktuell ist. Diese Strittigkeit beweisst doch nur, dass ncihts wiederlegt ist. @ET: ----> wie, ? erfordert Erklärungsbedarf ! Wer hat denn jemals was davon gesagt, dass es im Kommunismus keine Wirschaft gebe o. könne. Der Sozialismus stellt nur die Übergangsgesellschaft zw. Kapitalis-, u. Kommunismus dar, sonst nichts. Im Sozial. gibt´s noch den Staat: er ist nehmlich in jedem Staat das Machtinstrument der herrschenden gegenüber der herrschaftslosen Klasse (gleich einer Diktatur) . Im Kommunismus löst sich der Staat auf u. wird ersetzt durch ein Gemeindewesen. zu A: ------> das entspricht wohl eher dem bakuninschem AgraAnarchismus. Sei auch mal dahin gestellt ... Hast Du dir eigentl. mal die Entwicklung der Menschheitsgeschichte angesehen? Also für mich sah das, trotz der ständig wiederkehrenden Annumalien (Krach,Kriege) ect., eher wie ne Progression anstatt einer Regression aus, aber belehr mich eines Besseren. Und Soziallismus ist PROGRESSION, klar. ähm ich will dir jetzt nicht den Wind aus den Segeln nehmen aber ich studiere schon länger Philosophie und Osteuropäische Geschichte und denke schon das ich da sehr wohl mitreden kann... Bearbeitet 26. September 2007 von ET
alburdy 0 Melden Geschrieben 27. September 2007 (bearbeitet) @ET Tut mir leid für meine Unwissenheit ( ), aber um so schlimmer als Absolvent in Philosophie u. Osteuropäischer Geschichte zu solche Schlüsse zu kommen. 1.) "(Marx) ... der alte mann wollte seine ganzen theorien verwerfen und umarbeiten ..." ----> das kann man nun einmal nicht als schlüssig akzeptieren, weil das implizieren würde Du könnntest hell- bzw. i.d. Vergangenheit sehen. Und zudem kommt, dass man wenn schon eine Behauptung aufgestellt wird man daa auch Belege vorzuweisen hat. 2.) "wirtschaft und sozialismus beißen sich keineswegs, wirtschaft und kommunismus schon." ----> das hier ist ne Sache, wo ich viell. schon Eingeständnisse zulassen würde ... kommt nur darauf an wie dass von Dir aufzufassen ist : , dass "... wirtschaft und kommunismus schon. (sich beißen) " a) entweder Du meinst damit Kommunismus + Wirtschaft vertragen sich nicht u. deshalb wäre der Kommunismus zum Scheitern verurteilt. Dann müsste man jedoch einwenden, dass das keinerlei Rolle spielt, denn im Kommunismus ,im Gegenteil zu Sozialismus bzw. Kapitalismus , gibt´s keine Wirschaft mehr indem eigentlichen Sinne. Wo im Kapitalismus wie auch im Sozialismus noch die herkömmliche Warenproduktion vorherrscht, hebt oder löst sie sich ,wie auch der Staat, auf. Denn die Ware hört auf Ware zusein. B) hast Du das jedoch gemäß meines letzteren Bemerkungteil in a) gemient, dann ist das schlüssig ... dennoch wird ich Dir empfehlen Dich zu präzisieren und nicht von beißen, sondern von nicht (bedingt) existent zu sprechen. Dann kommen auch keine Missverständnisse auf und hört sich nicht so unzulänglich an. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Unabhängig von dem Gesagten spielt es auch keine Rolle, was man studiert oder auch nicht ... wenn man sich schon wagt in dieses Terrain zu Sozialis- , Kommunismus äußert, sollte man ML für sich studieren. Denn bei ML kommt man mit den außschließlich bürgerlichen Flausen oder Phrasen nicht sehr weit, da hülft Dir auch keine reaktionäre Philosophie/Geschichtsauffassung, die völlig diametral zu dem Historisch/Dialektischen Materialismus u. zur Kritik der politischen Ökonomie steht. Nicht falsch verstehen, als Grundlage ist das Philosophie-,Geschichtsstudium unerlässlich ... im übrigen hat auch der junge Marx, der kein Gott nur ein Mensch war, so angefangen. CU_alburdy Bearbeitet 27. September 2007 von alburdy
ET 0 Melden Geschrieben 27. September 2007 (bearbeitet) auch Belege vorzuweisen hat. denn im Kommunismus ,im Gegenteil zu Sozialismus bzw. Kapitalismus , gibt´s keine Wirschaft mehr indem eigentlichen Sinne. zu den Belegen. Ich mein das bei Venturi gelesen zu haben. Mit "wollte" meinte ich eher das er damit schon angefangen aber es nicht beendet hatte, bzw tauchten solche Bemerkungen in Briefen auf. Bin aber kein großer Kenner wenns um Marx & Engels geht. Zudem - aber hier kann ich keine Quelle nennen - wurden im Sovjetischen "Kommunismus" beachtliche Teile von Marxens und Lenins Schriften bewusst aus Unterricht und Museen rausgehalten weil da Ansätze sichtbar wurden die das Ganze System zum wanken bringen konnten. Aber keine Quelle zur Hand sorry. zum zweiten. Bingo. Mit Marx und Co hab ich mich bier nur am Rande beschäftigt. Zu den frühen russischen Revolutionären und Theoretikern könnte ich dir wesentlich mehr erzählen... Bearbeitet 27. September 2007 von ET
alburdy 0 Melden Geschrieben 27. September 2007 (bearbeitet) @ET 1.) meinte ich eher das er damit schon angefangen aber es nicht beendet hatte ----> meinst Du Marxs "Kapital" ? Kapital_Band 1 wurde von Marx 1876 veröffentlicht und Band2+3 nach Marxs Tod 1883 auf Grundlage der Manuskrtipte und Aufzeichnungen, von Engels veröffentlicht. 2.) Zitat: "Sovjetischen "Kommunismus" Erstmal zur Begriffskorregierung "Sowjetischen "Kommunismus", da fängt es schon an zu hinken sowjetischen Kommunismus hat´s nie gegeben. Wurde lediglich aus strategischen Gründen agitiert/proklamiert. Kommunismus ist Endziel nach einer langen Übergangsperiode des Sozialismus. Und zu der was in dieser Zeit angeblich i.d. Schulen unterm Tisch fallen lassen wurde, keine Ahnung wo Du dass her hast. Jedoch hat´s nie eine (soweit es mir bekannt ist) solche oder ähnliche Kampange gegeben. Nicht einmal die BRD hat sich gewagt, Sachen zu propagieren wie "... die DDR habe MarxEngelsWerke verfälscht". Deren Strategie sah eher vor Marx als einen genialen des 19. Jahrh. abzustempeln, deren Theorie fürs 20. Jahrh. nicht mehr zeitgemäß sei. Außerdem hat die DDR/UdSSR noch bist in die späten 80´er dran gesessen, um die MarxEngels (MEGA) Gesamtausgabe herauszubringen(130-140 Bände). Und höhstens dort können die ein oder anderen Fragmente sein, wo an der ein oder anderen Stellen Marx bzw. Engels abgebrochen sind u. ihren Gedankenansatz gewechselt haben. Jedoch hat das nichts mit mit einer totalen Revidierung des wisssenschaftl. Sozialismus zu tun. Es gibt auch ein Brief v. Marx an Engels 1875 wo Marx sich empört sinngemäß: "... diese beschiessende Ökonomie..." Das hat aber lediglich was damit zutun oder ich gebe die Frage an Dich zurück: Würdest Du nicht auch irgendwann abkacken, wenn Du dich Jahrzehnte mit politischer Ökonomie beschäftigen würdest !? Und die bürgel. Ökonomen sind ja heut noch kräftig dabei an der Mehrwerttheorie v. Marx zu sägen, um sie irgendwann wiederlegen zu können. Und was meinst Du mit frühen, russischen Revolutionären ??? Welche denn ....? Wenn Du wirklich wissen willst was dran Bearbeitet 27. September 2007 von alburdy
ET 0 Melden Geschrieben 27. September 2007 "... diese beschiessende Ökonomie..."...hat sich während Marx Lebenszeit gewandelt. ähm bevor ich jetzt irgendwas schreibe. Wörüber streten wir uns eigentlich grade? Ich hab da irgendwie den Faden verloren
alburdy 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 (bearbeitet) @ET: Zuerst muss erstmal festgehalten werden: natürlich hat sich die Ökonomie gewandelt. Marx hat ja auch nie etwas von einem starren Gebilde gesagt und hätte er auch 20, 30 Jahre länger gelebt, dann wär viell. auch ein "Band 4 des Kapital" erschienen. Aber damit hätte er nur ergänzend gewirkt. Alle Naturwissenschaften haben sich weiter entwickelt und nehmen wir doch mal die Physik: was sich da getan hat ... nun frag ich Dich: Ist je irgendeiner auf die Idee gekommen, Gallileos Erkenntniss z.B. über die Erdbeschleunigung zu revidieren? Newton hat lediglich das rechnerisch belegt. Dennoch gilt heute wie vor 500 Jahre die 9,81 m/s^2 . Das sind grundsätzliche Gesetzmäßigkeiten und die gelten auch in tausend Jahre noch fort. Nichts anderes hat Marx gemacht, nur halt auf gesellschaftl. Basis !!! Zu deiner Frage worüber wir streiten: Von meiner Seite aus gab´s niemals einen Streit. Ich hab nur nachgelesen, inwiefern hier in Sachen Sozialis-, Kommunismus polemisiert wurde und mit welchem schulmeisterischen Halbwissen unkontrovers seine Meinung zu Ausdruck bringt. Ich wollte lediglich ein paar Fakten begradigen, die wenn Sie so ausgelegt werden wie das hier geschah nur zu flaschen Schlüssen führen können. Und zum "roten Faden": Soweit wie ich dass nachvollziehe hab nicht ich, sondern der User namens "Tasmanischer Teufel" den roten Faden zerrissen (siehe Seite 9), indem er v. der Frage der gerechtfertigten Stafe v. Christian Klar zu Anarchie gewechselt ist. Ich hab lediglich die weiteren unzulänglichen Bemerkungen aufgegriffen u. korrigiert. ________________________________________________________________________________ Grundsätzlich stellt sich doch die Frage was ist Freiheit? Was ist Demokratie usw.? Viele Menschen i.d. sogenannten freiheitlich, demokratischen Ordnung sind in einem zunehmend idealistischen Weltbild befangen. Und dabei sollte jedem Individeum heut doch klar sein, dass einzig und allein die Arbeit den Meschen aus dem Tierreich scheidet. Und die Minderheit der Menschen eignen sich die Arbeit der Mehrheit der Menschen an. Das war auch für einen gewissen Zeitraum in der Menschheitsgeschichte eine unerlässliche Notwendigkeit, um den Fortschrit und die Existenz Ihren Gattung zu sichern. Doch nach ziegtausend Jahren hat die Produktivität ein solch ungeheures Maß angenommen ... die Produktion ist heute sosehr vergesellschaftet und die privatkapitalistische Aneignung sosehr konzentriert in einzeln wenige Hände. -------> das ist der "Antagonismus" der kapitalistischen Produktionverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit. Und diese Verhältnisse gilt es umzuwälzen. Ob diese nun mit oder ohne Gewalt zu revolutionieren sind, diese Frage bleibt aus. Die Geschichte hat aber bewiesen, dass die Herrschenden nie Ihre Macht gewaltlos hergegeben haben. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Und hier sind wir wieder am eigentlichen Punkt der Diskussion: Was die RAF falsch eingeschätzt hat ist, dass zum einen der subjektive Faktor nicht gereift war, sprich die dt. Massen auf Ihrer Seite waren und zum anderen hebt man die Verhältnisse nicht auf, indem man einzelne Repräsentanten dieses Systems liquidiert. Den einzigen Erfolg den die RAF hatte war, dass sie den "wissenschaftlichen Sozialismus" in den Dreck gezogen hat. CU_alburdy Bearbeitet 29. September 2007 von alburdy
ET 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 @alburdy ich will dir mal garnicht widersprechen, sowas fällt bei mir unter Interpretation und eigene Meinung. Ich war nur etwas verdutzt das du das Thema jetzt, nachdem es eigentlich schon begraben war wieder aufgerollt hast.
alburdy 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 (bearbeitet) @ET: Ich hab lediglich drei, vier mal drauf geantwortet ... das war alles. Und wir können es ja meinetwegen abschließen .... Nur eins muss klar sein, so wenig Dir´s auch schmecken mag, das ist weder ne Meinungs-, oder Interpretationssache, sondern belegte Wissenschaft !!! Nur weil ein Stall voller Dumme alle vier, fünf Jahre Ihren Häuptlinge wählen, ... "die Sie ver-, und zertreten." ... hört Wissenschaft nicht auf Wissenschaft zu sein. Man sieht ja was passiert, wenn z.B. man meint belegte Wissenschaften (Evolutionstheorie) zu interpretieren, dann kommen wieder so´ne Spinner (Kreationisten) und meinen die Meschenheitsgeschichte sei auslegbar. Na toll, das nene Ich mal Progression !!! Bearbeitet 29. September 2007 von alburdy
ET 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 (bearbeitet) Man sieht ja was passiert, wenn z.B. man meint belegte Wissenschaften (Evolutionstheorie) zu interpretieren, dann kommen wieder so´ne Spinner (Kreationisten) und meinen die Meschenheitsgeschichte sei auslegbar. Du hast vorhin gefragt was Freiheit sei. Das zb gehört dazu. Und wenn einer das wegnehmen will, sollte er sich seiner Sache verdammt sicher sein. Das mit der Wissenschaft... Ich weiß nicht ob du abgesehen von Marx noch was aus der Zeit gelesen hast aber er hat in einer Epoche der blinden Wissenschaftsgläubigkeit gelebt und das hat abgefärbt. Aber diese fast religiöse Glaube das Wissenschaft die Menschheitsprobleme lösen konnte hat sich als Irrtum rausgestellt. Man sah ein das es zu radikal war alles in Tabellen und Statistiken packen zu wollen. Nur steuern wir wieder in diese Richtung aber nicht weil wie du meintest die Menschen zu ideologisch geworden wären sondern weil sie nunmehr Zyniker sind. Btw. Ökomomie ist eine Spielerei und keine Wissenschaft Übrigens denke ich das sich der Mensch weniger durch Arbeit als mehr durch sein "Selbst-Bewusstsein" vom Tier unterscheidet. Bearbeitet 29. September 2007 von ET
alburdy 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 (bearbeitet) @ET: Erstns: Und wenn einer das wegnehmen will, sollte er sich seiner Sache verdammt sicher sein. Wer will was denn wegnehmen? Etwa das (Freiheit), was noch vielzusehr unzureichend vorhanden ist ? Glaubst Du denn allen Ernstes nur weil zur Zeit der Aufklärer die Parole "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" proklamiert wurde, ist sie heut Wirtklichkeit !? Nein, ist Sie nicht. Frei ist der Mensch erst, wenn er die produzierten Erzeugnisse umfassend gesellschaftl. herstellt (wie das heute schon der Fall ist) und darüber hinaus auch diese Produkte umfassend gesellschaftl. angeeignet werden. Dann fängt der Mensch erst richtig frei zu sein, ..." er wird nicht nur Herrscher über die Natur, sondern auch Herrscher über seiner Selbst." Zweitens: ...er hat in einer Epoche der blinden Wissenschaftsgläubigkeit gelebt ... Hat er eben nicht. Er hat zu einer Zeit gelebt, die zwar geprägt war durch wissenschaftl./technologische Umwälzung, doch war sie in Ihre Gesamtheit noch zusehr idealistisch. Er ist der größte Denker seit 150 Jahren und der Vater des histor./dialekt. Materialismus. Drittens: Marx hat nie behauptet, dass man mit ... Wissenschaft die Menschheitsprobleme lösen ... könne. Und genau hier tritt ja die Unwissenheit u. mangelnde Kenntniss über den Marxismus, nicht nur bei Dir, sondern bei der Mehrheit aller Menschen, zu tage. Das ist natürlich nicht auf Unbegreiflichkeit dieser oder jener zureück zuführen, als darauf dass man meint Dinge zu beurteilen, ohne zu wissen. Es reicht doch nicht nur mal das "Manifest der Kommunistischen Patei" gelesen zu haben und glauben zu können den Marxismus zu verstehen. Viertens: ...Ökomomie ist eine Spielerei und keine Wissenschaft Hmmm, und wie erklärst Du das dem Dozenten der Jahr für Jahr unterrichtet in Wirschaftswissenschaften ??? Fünftens: Übrigens denke ich das sich der Mensch weniger durch Arbeit als mehr durch sein "Selbst-Bewusstsein" vom Tier unterscheidet. Aha, also sagst Du Selbst_Bewusstsein haben Meschen, aber Tiere nicht !? Stimmt sogar bedingt (Tiere sind doch nicht bewusstlos, aber ja der Mensch hat nur die Fähigkeit der umfassenden Abstraktion) ... aber das beantwortet Uns nicht die Frage, wie der Mensch den Übergang aus dem Tierreich vollzogen hat! Und das vollzog sich über die Arbeit. -----> Noch einmal zur Verdeutlichung der Meschen muss erst arbeiten, "um essen, trinken und sich kleiden zu können, damit er bewusst Dinge wie Religion, Politik, Kunst" ect. ausüben kann. ERGO: "Das Sein bestimmt das Bewusstsein und nicht anders herum." ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ P.S. " Die Philosophen haben tausende Jahre versucht die Welt zu interpretieren, es kommt aber darauf an sie zu verändern !" (11. Feuerbachthese) Bearbeitet 29. September 2007 von alburdy
ET 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 ... Du bist ein Fan...verstehe. Na dann viel spaß mit deinen Überzeugungen. Ich mag nicht mehr mit Fanatikern reden, sowas endet eh nie...
alburdy 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 JA; IST O.K. !!! NAJA ICH WÜRDE ES JEDOCH NICHT FANTISMUS BEZEICHNEN ... SIEHE UNTEN WEITER. IM GRUNDE HAB ICH DOCH NUR GEHOFFT, DASS JEMAND MIR EIN VERNÜNFTIGES ARGUMENT BIETEN KANN. SCHADE ... IN DIESEM SINNE: "FÜR DIE BÜRGERLICHE GESELLSCHAFT, WAR DIE ÜBERZEUGUNG SCHON IMMER EIN INTELEKTUELLES PHÄNOMEN." :yiiiiha:
ET 0 Melden Geschrieben 29. September 2007 IM GRUNDE HAB ICH DOCH NUR GEHOFFT, DASS JEMAND MIR EIN VERNÜNFTIGES ARGUMENT BIETEN KANN. SCHADE ... IN DIESEM SINNE: ähm um sowas fundamentales wie den Marxistischen Kommunismus oder allein seine ökonomischen Ansichten durch Argumente auszuhebeln ist ein Forum einfach der falsche Ort und das falsche Medium... ich hab ja auch nichts dagegen drüber zu schwadronieren aber das ist zu Zeitintensiv ums richtig anzustellen.