Hannibal Smith 0 Melden Geschrieben 23. Januar 2007 (bearbeitet) na also hier, für sowas sind die beiden verantwortlich: 30. Juli 1977, Oberursel (Taunus) - Der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, wird in seinem Haus von Mohnhaupt und Klar erschossen. @Quelle RAF artikel auf Wikipedia Bearbeitet 23. Januar 2007 von AbSpakker
gregor 0 Melden Geschrieben 23. Januar 2007 da ist aber wieder jemand ganz genau heut, was? dir haben sie bestimmt früher öfter mal den mund mit seife ausgewaschen und du bist schwer traumatisiert, wenn das wort "dämlich" in diesem kontext für dich ne beleidigung darstellt... was haben sie wohl erst gemacht, wenn du mal laut "scheiße" oder "was ein mist!" gerufen hast? bei admins wiegt man schonmal genauer ab.
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 23. Januar 2007 bei admins wiegt man schonmal genauer ab. Soll das eine Anspielung auf Bennys und meine Vorlieben für gutes Essen sein Ich fühle mich diskrimiert (Srz for Spam) @Topic: Der Post von Steff ist gut! Und Mord ist nicht gleich Mord. Das kann man von den Attentaten der RAF auf viele Beispiele übertragen. Es kommt nur auf die Betrachtungsweise an. Der saufende und prügelnde Ehemann, der von seiner Frau getötet wird, und sogar der Diktator, der aufgrund seiner eigenen Morde gestürzt und exekutiert wird. Die Taten der RAF sind ähnlich motiviert, nur dass die Opfer eben nicht als Verbrecher eingestuft wurden und werden. Klingt vielleicht etwas wirr, was mir leid tut
der.enforcer 354 Autor Melden Geschrieben 23. Januar 2007 Da kannste bei meinen 115kg Kampfgewicht aber einiges abwiegen... but now, something completely different.... Was meint ihr, würden rechtsradikale Terroristen genauso verurteilt werden wie linke Terrors? Ich meine, würde man die Asylbewerberheime anzündenden Glatzköpfe auch für 30 Jahre wegsperren? Habe da so meine Zweifel. Irgendwie wird das anders bewertet in meinen Augen.
gregor 0 Melden Geschrieben 23. Januar 2007 (bearbeitet) Was meint ihr, würden rechtsradikale Terroristen genauso verurteilt werden wie linke Terrors? Ich meine, würde man die Asylbewerberheime anzündenden Glatzköpfe auch für 30 Jahre wegsperren? Habe da so meine Zweifel. Irgendwie wird das anders bewertet in meinen Augen. Aber heißt das auch Reue, wie sie die Witwe des ehemaligen Treuhand-Chef fordert? Für Lorenz Böllinger, Kriminologe und Terrorismusexperte an der Uni Bremen, steht dieser Aspekt nicht unbedingt im Vordergrund. Die 24 Jahre, die Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar bislang verbüßt haben, empfindet er bereits als zu lang und vor allem ungerecht. "Bei Wirtschaftsdelikten oder auch bei Urteilen gegen Nazis wurde auf die Verwirklichung des staatlichen Strafbedürfnis' verzichtet. Hier wurde teilweise viel früher begnadigt", sagt er quelle muss aber auch eingestehen, dass ich nicht daten anführen kann aber es wird wohl so stimmen. Bearbeitet 23. Januar 2007 von der Typ
SeRig 0 Melden Geschrieben 23. Januar 2007 Rechtsradikale Terroristen würden mit der selben Härte bestraft werden, wie eben die genannten linksradikalen Terroristen. Und bei Terroristen ist unser Staat wie man sieht eben pinglicher, als bei Straßenschlägereien o.ä.
Firehand 0 Melden Geschrieben 23. Januar 2007 Mal provokant gefragt muss/sollte man alte Fehler (wie scheinbar bei den Nazis) wiederholen? (finde das dass kein wirkliches Argument ist) Und immerhin haben die beiden mehrere Menschenleben auf dem Gewissen......... Achja, hab ich grade in einem taz Artikel gefunden: Nach seiner Verurteilung zählte Klar, der einst in Heidelberg Philosophie und Politikwissenschaften studiert hatte und sogar FDP-Mitglied gewesen war, zu den Hardlinern unter den RAF-Gefangenen. Diese Gruppe widersetzte sich nach 1989 einer Auflösung der RAF. Ob er Reue oder Schuldgefühle für seine Taten empfinde, wurde Christian Klar 2001 in einem Fernsehinterview gefragt: "In dem politischen Raum, vor dem Hintergrund von unserem Kampf sind das keine Begriffe", antwortete Klar damals. Öffentlich bereut hat er seine Morde nie Ich bin der Meinung das Lebenslang in manchen Fällen auch lebenslang heißen sollte und nicht "nur" 15 Jahre bei guter Führung und guten Prognosen. Und ich bin wie gesagt der Meinung das die beiden ihre Mindesthaftzeit absitzen sollten! Mfg Firehand
Gast Dr.Erich von Stahlhelm Melden Geschrieben 23. Januar 2007 (bearbeitet) ich bin weiter für begnadigung. die leute haben das aus falschen idealen getan. gut, sie waren dabei eiskalt und berechnend, aber sie haben inzwischen das mehrfache von dem manch anderer mörder eingesessen. bei denen sollte die gesellschaft auch gnade walten lassen. gefahr, geht denke ich, keine mehr von denen aus. weder als inspiration für neu-linksterroristen noch das sie wiederholt zum terror als mittel der politischen einflussname greifen würden. die heutige linke ist doch ehrlich gesagt wie ein zahnloser alter löwe der mal menschen gefressen hat. der tut auch niemandem mehr was. die politische linke ist im marsch durch die institutionen von ebendiesen korrumpiert worden und man erzählt sich dann bei geselligem beisammenseinim schein von kerzen die ein edeles bankett in schicken anwalts- oder lehrerwohnungen beleuchten geschichten von "damals". die die es nicht so gut getroffen haben sitzen in wohnungen die vom sperrmüll eingerichtet sind und schwelgen in hanfträumen von der guten alten zeit. oder sie sind politiker geworden und bestreiten entweder ihre algjungendsünden oder kokketieren damit. man hat in diesen kreisen allenfalls mit den zielen der RAF geliebäugelt, mehr auch nicht. die heutige "militärische" linke erschöpft sich in maikrawallen und als antifa bei gegendemos gegen naziaufmärsche, wo sie in meinen augen zumindest eine nicht ganz sinnlose rolle als gegengewicht zu dem braunem pack spielt. terroristen werden aus diesem millieu kaum kommen. der traum ist ausgeträumt. die raf ist damals ja dem trugschluß erlegen das das volk "befreit" werden will und sie sich, wie in der maobibel beschrieben, "im volk bewegen können wie die fische im wasser", was wie die geschichte lehrte, ein trugschluß war. die raf hat im eigentlichem sinne nur mehr unfreiheit gebracht, weil sie dem staat vorwände lieferte gesetze zu verschärfen und überwachungsvorschriften und datenschutz zu lockern. vieleicht bin ich auch deswegen auf der "gnadenseite" weil ich es auch verstehen kann wie man zum terroristen werden kann, angesichts unserer teils sehr korrupten gesellschaft, insbesonders politik und wirtschaft. nur das ich halt die gewaltfrage anders bewerte und dem eher ablehnend entgegenstehe. die linken selbst ist in der frage wohl inzwischen desillosusioniert und weiß das dies nichts bringen wird. einen bewaffneten kampf finde ich nur dann gerechtfertigt, wenn die politik ins unrechtsregime abrutscht und die mehrzahl der bürger auch tatsächlich als unterstützer fungieren würde. ist halt meine sicht der dinge. und noch eins an diejenigen die immer "verotten bis sie tot sind" rufen. mag eure meinung sein. die sthet euch ja auch zu. nur - wie schnell kann es passieren das man selbst auf der anderen seite landet, der der mörder die bis zum tod weggesperrt werden? kann bei einer "harmlos"anfangenden schlägerei passieren. kann im streit im affekt passieren, unter drogeneinfluss oder durch einen unfall der einem als totschlag angerechnet wird. und dann? dann wird derjenige der vorher "wegsperren für immer" geschrien hat felststellen das mord nun mal nich gleich mord ist und froh sein das er mildernde umstände und vorzeitige haftentlassung bekommt, während der kindermörder aus der nachbarzelle vieleicht tatsächlich für immer sitzt (was auch angebracht wäre). mord ist eben doch nicht gleich mord und es sollte nicht angehen das geläuterte oder desillusionierte terroristen länger brummen müssen weil deren opfer eben doch ingendwie "gleicher" als andere waren. Bearbeitet 23. Januar 2007 von Dr.Erich von Stahlhelm
SeRig 0 Melden Geschrieben 23. Januar 2007 nur so am Rande: Wenn zur Provokation 100 Neo-Nazis aufmarschieren, und dann 3-Mal soviele Linksradikale mit Baseballschlägern und gehobenen Fäusten auf die losgehen, halte ich beide Seiten für so unendlich hirnamputiert, so dass man die alle grad wegsperren sollte. Zudem bildet die Linke keinesfalls ein "Gegengewicht". Sie wartet nur darauf, dass die Neo-Nazis rauskommen um denen dann eins auf's Maul zu geben, was so ziemlich genau das ist, was die Neo-Nazis wollen. Nur müssen sich ja alle hinter Idealen horten. Die Neo-Nazis hinter dem Hass auf Ausländer, die Linksradikalen hinter dem Hass auf Neo-Nazis... Hooligans brauchen ihre Fußballspiele und so kann sich jeder kloppen. Das ist auch der Unterschied zum Terrorismus. Diese Links- und Rechtsradikalen wollen wem andres den Stiefel ins Gesicht klatschen, die RAF-Leute hingegen hatten mit Morden und Anschlägen gemeinsame Ziele verfolgt. Das bei der Organisation in einer terroristischen Gruppe mehr zustande kommen kann, als nur ein brennendes Asylantenheim oder ein paar zugesprühte Wände haben uns die RAF-Leute aber ganz besonders akute Terroranschläge gezeigt. Meinetwegen soll man die im Gefängnis sitzen lassen. In anderen Ländern hätte man sie gehängt oder ein letztes mal in den Arm gepiekt. Auf das sich nicht noch einmal radikales Gesocks in Deutschland zusammenschließen möge.
gregor 0 Melden Geschrieben 24. Januar 2007 [...] Die Neo-Nazis hinter dem Hass auf Ausländer, die Linksradikalen hinter dem Hass auf Neo-Nazis [.....] Auf das sich nicht noch einmal radikales Gesocks in Deutschland zusammenschließen möge. zu ersterem: meinst du nicht, dass dies einen kleinen unterschied darstellt weshalb dieses rechtsgleichlinks gelaber absolut haltlos ist!? zu letzterem: ein frommer wunsch, aber es gibt wohl keinen tag in deutschland oder sonstwo, wo dies der fall wäre. nur weil sie nicht im öffentlichen bewußtsein sind heißt es nicht, dass sie nicht existieren. (wobei zur zeit man ja sogar davon ausgehen kann, dass die rechtsradikalen [npd&kameradschafen] im oben genannten bewußtsein wahrgenommen werden.)
SeRig 0 Melden Geschrieben 26. Januar 2007 (bearbeitet) Wer Neo-Nazis oder Radikalismus wirklich bekämpfen will, soll das nach den Richtlinen unserer Verfassung tun, andernfalls kann sich dieser genauso gut selber einknasten. Die Liberalren (ebenfalls links) forderten vor langem ein Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Demonstrationen. Linksradikale wollen auf rechtsradikale Weise einen bestimmten Teil unserer Gesellschaft, der kein Verbrechen begangen hat, seine Grundrechte aberkennen. Deswegen bin ich der Meinung, dass man gegen Linksradikale genauso vorgehen soll, wie gegen Rechtsradikale. Weil ich erinnere mich an eine Fraktion, die ebenfalls gegen einen bestimmten Teil der Bevölkerung vorgegangen ist, wo dann Leute, deren Schnauze ihnen nicht gepasst hat, einfach mal eben eingäschert wurden. Angefangen hatte das auch nur mit der Einschränkung von den Grundrechten dieser Menschen. [ironie]Ein Glück, dass die Linksradikalen etwas komplett anderes wollen[/ironie] Zu meinem zweiteren Statement: Radikale Organisationen, die keinen Einzug in das öffentlichen Bewusstsein gefunden haben, sind "gute" radikale Organisationen. Idioten, wie ich mir Radikale vorstelle, die hinrissig gleichgeschaltet zusammensitzen und ihre blöden Parolen schmettern (das gibt es links als auch rechts). An Gegröle und Parolen sterben erstmal keine Menschen... aber natürlich stiftet es dazu an. Jedoch sind das dann Einzeltäter oder kleine Gruppen à 10 Mann oder weniger. Aber was ich nun meinte, war eine terrotistische Gruppe, die wirklich organisiert und kriminell agiert. Wir reden hier nicht von einem brennenden Asylantenheim... (mehr zu den Verbrechen der RAF weiter unten) Ich bin eigentlich glücklich, dass der Neo-Nationalsozialismus bisher keinen Einzug in den "großen Terrorismus" gefunden hat. Und die Linksradikalen sollden das zukünftig ebenfalls lassen. BackToTopic: Zu den RAF-Häftlingen: Vergleiche zwischen Terroristen und "normalen" Mördern, oder dem beliebten Beispiel "Kinderf..." sind absolut unangebracht. -Die RAF hat über 23 Verbrechen begangen. Darunter Bombenanschläge und Geiselnahmen. -Die RAF hat über 37 Menschen ermordet und zur Nachahmung animiert. Wer als Mitglied der RAF handelt, handelt als RAF und nicht als Einzeltäter. Zum Vergleich: Der Nationalsozialist Rudolf Hess saß 40 Jahre im Gefängnis ohne auch nur einen Menschen getötet zu haben. Und auch dann wurde er nicht freigelassen: Er ist im Gefängnis gestorben. Den Vergleich darf man ruhig sarkastisch nehmen, aber genau so angebracht wie "Mörder sitzen ja auch nur 5 Jahre" oder so einen Quatsch. PS: Entschduligt den vielen Text. Bearbeitet 26. Januar 2007 von SeRig
Zielscheibe 1 Melden Geschrieben 26. Januar 2007 Zum Vergleich: Der Nationalsozialist Rudolf Hess saß 40 Jahre im Gefängnis ohne auch nur einen Menschen getötet zu haben. Und auch dann wurde er nicht freigelassen: Er ist im Gefängnis gestorben. Den Vergleich darf man ruhig sarkastisch nehmen, aber genau so angebracht wie "Mörder sitzen ja auch nur 5 Jahre" oder so einen Quatsch. ich denke du weißt, dasss Hess mit Sicherheit morde angeordnet hat oder dabei war als Leute erschossen wurden usw.
SeRig 0 Melden Geschrieben 26. Januar 2007 ich sagte nicht, dass er unschuldig war. Aber: E-r h-a-t k-e-i-n-e M-o-r-d-e b-e-g-a-n-g-e-n Er war an der Judenverfolgung beteiligt, wie viele hohe Nationalsozialisten, aber hätte ein direkter Bezug zum Holocaust bestanden, hätte man ihn gleich wie die anderen gehängt. Es geht mir um eins: Man stellt die armen RAF-Häftlinge als "normale Mörder" hin. "Mit nur einem Mord solange im Gefängnis zu sitzen sei ja unmenschlich" etc. Ich will nur aufzeigen, dass man mit weniger Morden länger im Knast sitzen kann, weil vor Gericht andere Faktoren zu solchen Urteilen führen.
Zielscheibe 1 Melden Geschrieben 26. Januar 2007 ich sagte nicht, dass er unschuldig war. Aber: E-r h-a-t k-e-i-n-e M-o-r-d-e b-e-g-a-n-g-e-n Er war an der Judenverfolgung beteiligt, wie viele hohe Nationalsozialisten, aber hätte ein direkter Bezug zum Holocaust bestanden, hätte man ihn gleich wie die anderen gehängt. Es geht mir um eins: Man stellt die armen RAF-Häftlinge als "normale Mörder" hin. "Mit nur einem Mord solange im Gefängnis zu sitzen sei ja unmenschlich" etc. Ich will nur aufzeigen, dass man mit weniger Morden länger im Knast sitzen kann, weil vor Gericht andere Faktoren zu solchen Urteilen führen. zu Hess' Zeiten galt ja auch das Recht der Sieger also die amis haben das nach ihrem willen entschieden und das ist was komplett anderes als ein halbwegs "objektives" deutsches Gericht!
gregor 0 Melden Geschrieben 26. Januar 2007 Linksradikale wollen auf rechtsradikale Weise einen bestimmten Teil unserer Gesellschaft, der kein Verbrechen begangen hat, seine Grundrechte aberkennen. was ist denn die rechtsradikale weise? leider weiß ich nicht ganz genau wie du "linksradikal" definierst, aber für mich liest sich dein text so als stünde deutschland kurz vor einem kommunistischen putsch. Zu den RAF-Häftlingen: Vergleiche zwischen Terroristen und "normalen" Mördern, oder dem beliebten Beispiel "Kinderf..." sind absolut unangebracht. -Die RAF hat über 23 Verbrechen begangen. Darunter Bombenanschläge und Geiselnahmen. -Die RAF hat über 37 Menschen ermordet und zur Nachahmung animiert. Wer als Mitglied der RAF handelt, handelt als RAF und nicht als Einzeltäter. ich verstehe was du damit sagen willst: wer ideologisch hinter einem mord steht ist genauso schuldig. nur entscheidet das gericht nicht nach diesem maß, insofern ist der vergleich, jedenfalls im juristischen aspekt gesehen, zwischen "normalen" mördern und terroristen absolut zulässig. Zum Vergleich: Der Nationalsozialist Rudolf Hess saß 40 Jahre im Gefängnis ohne auch nur einen Menschen getötet zu haben. woher willst du denn wissen ob heß nie in seinem leben einen menschen persönlich umgebracht hat? ich zweifle mal stark dran. btw: die shoa mit den RAF taten zu vergleiche ist wirklich eine kunst.