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Gast Dr.Erich von Stahlhelm

FRONTAL21 Bericht zeigt erste früchte

Empfohlene Beiträge

Geschrieben
Im Gegenteil, ich werde von Gewaltspielen friedvertiger, weil ich da meine Wut auslassen ka´nn, is genauso, als würde ich auf nen Boxsack draufschlagen.

Naja, der Text is gut, nicht so verurteilend wie der Frontal 21 Berich, darüber hatte ich mich aufgeregt (über den Frontal 21 Bericht).

Es kommt eben auf den Charakter des betreffenden Menschens an.

Geschrieben

Da muss ich dem Devilkiller zustimmen.

2 Kumpel von mir, beide spielen CS (nein Ich will das Spiel nicht schon wieder verurteilen, also Klappe zu), einer is recht gechillt und nen bisl bekloppt.

Der andere is durchaus extrem verrückt und hat den ganzen Tag nichts anderes zu tun mir von seinen Headshots der Glock, Desert Eagle und M4 zu erzählen.

Unsoziales Verhalten kann ich bei ihm auch feststellen.

Wen man ihm Geld leiht, kann man gut 2-3 Monate drauf warten, bis man es wieder bekommt...

Geschrieben

Wieder eine von vielen Studien zum Thema...

Lasst euch doch nicht reizen, sondern ignoriert den Schrott doch einfach....

Stellt euch mal vor es gäbe Studien über Leute die gerne zu Stierkämpfen oder zu Boxkämpfen gehen...

Oder noch besser: Eine Studie über diejenigen die sich an "Big Brother" nicht sattsehen können...

Man kann jeder Interessengruppe irgend welche negativen Eigenschaften nachweisen...

Also lasst die doch einfach labern und links liegen...

Geschrieben

Hi Leute ,

wenn ich das schon höre UNSOZIALES VERHALTEN DURCH PC_SPIELE

da wird mir schlecht !

Nicht das PC-Spiel sorgt für Unsoziales Verhalten sondern die Eltern !!!! :angry:

Wo sind denn die Eltern wenn ihre Kinder 4-6 Std. vor dem PC sitzen ????

Also bitte ! Nicht das PC-Spiel sondern die Eltern sorgen für Unsoziales verhalten .

Mfg

Remember1942

Geschrieben

Für mich stellen sich bei diesem Thema ein paar grundsätzliche Fragen:

1. Wie alt ist der Spieler? Zeigt der Lerneffekt "Erfolg durch Gewalt" noch Wirkung?

2. Macht das Abschiessen von Pixelgegnern auch Erwachsene aggressiv?

3. Wie gross ist der Abstumpfungseffekt auf einzelne Spieler?

4. Wird man wirklich Aggressionen los? Oder baut man eher welche auf, wenn man an speziellen Stellen "hängen bleibt"?

In meinem Fall (bin 30) hatte das Zocken von Egoshootern etc kaum eine Wirkung. Ich bin wahrscheinlich der friedfertigste Mensch der Welt, wobei ein gewisser Abstumpfungseffekt auch bei mir feststellbar ist. Selbst so Spiele wie *ostal2 oder *OldierofFortune erzeugen höchstens noch ein müdes Grinsen über die kranken Fantasien der Programierern...

Geschrieben
Da muss ich dem Devilkiller zustimmen.

2 Kumpel von mir, beide spielen CS (nein Ich will das Spiel nicht schon wieder verurteilen, also Klappe zu), einer is recht gechillt und nen bisl bekloppt.

Der andere is durchaus extrem verrückt und hat den ganzen Tag nichts anderes zu tun mir von seinen Headshots der Glock, Desert Eagle und M4 zu erzählen.

Unsoziales Verhalten kann ich bei ihm auch feststellen.

Wen man ihm Geld leiht, kann man gut 2-3 Monate drauf warten, bis man es wieder bekommt...

Geschrieben
In meinem Fall (bin 30) hatte das Zocken von Egoshootern etc kaum eine Wirkung. Ich bin wahrscheinlich der friedfertigste Mensch der Welt, wobei ein gewisser Abstumpfungseffekt auch bei mir feststellbar ist. Selbst so Spiele wie *ostal2 oder *OldierofFortune erzeugen höchstens noch ein müdes Grinsen über die kranken Fantasien der Programierern...
Geschrieben
In meinem Fall (bin 30) hatte das Zocken von Egoshootern etc kaum eine Wirkung. Ich bin wahrscheinlich der friedfertigste Mensch der Welt, wobei ein gewisser Abstumpfungseffekt auch bei mir feststellbar ist. Selbst so Spiele wie *ostal2 oder *OldierofFortune erzeugen höchstens noch ein müdes Grinsen über die kranken Fantasien der Programierern...

Ist bei mir nicht anders (auch wenn ich 6 Jährchen jünger bin). Ich würde es allerdings nicht abstumpfen nennen, sondern einfach "Realitätsbewußtsein". Ein Computerspiel ist für mich ein Computerspiel.. nicht mehr und nicht weniger. Eine künstlich geschaffene Welt die sich oft an der Realität orientiert, aber eben nicht die Realität selber ist.

Will sagen wenn ich dadurch das ich ein PC Spiel wie z.B. SoF spiele assoziales Verhalten an den Tag legen würde, dann müsste man -als Beispiel- auch alle Bücher von Stephen King verbrennen, denn dort liest man weitaus krankere Phantasien (und stellt sich diese unweigerlich bildlich vor) als ich sie in einem PC Spiel je gesehen habe *lol*

Ich denke mal als halbwegs vernunftgeleiteter Mensch kann man (auch in jungen Jahren) sehrwohl zwischen Realität und Fiktion distanzieren. Zumal wenn man sich mal überlegt was Kindern/Erwachsene heutzutage über Medien und Internet zu sehen bekommen... was ist da ein Computerspiel dagegen. Ich erinnere nur mal an die bekannte Seite die mit O anfängt und ish aufhört... was es da an Videos frei zugänglich für jedermann zu sehen gibt schlägt jedes noch so detailierte und blutige PC Spiel um Längen.

Zu glauben ein PC Spiel sei der einzige Grund warum jemand beispielsweise zum Mörder wird ist vollkommen albern. Das es auf bestimmte Menschen anders wirkt als auf die Allgemeinheit (denn mal ehrlich wie viele Leute spielen z.B. Battlefield und wie viele davon laufen Amok?) will ich nicht bestreiten. Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass wenn ein solches Gewaltpotential in einem Menschen vorhanden ist, es so oder so irgendwann zum Ausbruch kommt unabhängig davon ob derjenige 8 Stunden am Tag CS spielt oder noch nie im Leben ein Videospiel gespielt hat.

Geschrieben

:angry: klar sicher.

12jährige die aufem schulhof stehen und kiffen läute ausrauben sich kloppen usw.

gab es schon vor 40 jahren.

das problem an der sachen ist nur das die medien aktiver geworden sind sie tragen das viel mehr in die öffentlichkeit als früher.

Spiele ob es cs, bf oder ein anderer egoshoter verändern keine psyche oder verhalten.

wie sagt man so schön umgang formt den menschen.

man sollte lieber mal überlegen ob man am fernsehen was ändern sollte,

mittags um 12 uhr schon nackte titten zeigen oder wie man einen überfällt oder ausraubt (siehe: richter scheisse, oder die ganze andere scheisse die da kommt.

arg ich hör lieber auf und les lieber wieder nur mit.

naja das ist meine meinung dazu und ich denke ich steh da nicht allein.

Geschrieben
:angry: klar sicher.

12jährige die aufem schulhof stehen und kiffen läute ausrauben sich kloppen usw.

gab es schon vor 40 jahren.

das problem an der sachen ist nur das die medien aktiver geworden sind sie tragen das viel mehr in die öffentlichkeit als früher.

Spiele ob es cs, bf oder ein anderer egoshoter verändern keine psyche oder verhalten.

wie sagt man so schön umgang formt den menschen.

man sollte lieber mal überlegen ob man am fernsehen was ändern sollte,

mittags um 12 uhr schon nackte titten zeigen oder wie man einen überfällt oder ausraubt (siehe: richter scheisse, oder die ganze andere scheisse die da kommt.

arg ich hör lieber auf und les lieber wieder nur mit.

naja das ist meine meinung dazu und ich denke ich steh da nicht allein.

Geschrieben

Naja ist schon klar das es bei Shootern mehr Idioten gibt als ich Schachverein. Das sollte man bloß nicht in einen Topf werfen. Tatsache ist doch, daß jemand der bereits die entschprechende Veranlagung in seinem Verhalten Entwickelt hat und gerade dabei ist sich weitere Agressive Tendenzen anzueignen, der wird sich als Hobby eher nen Shooter aus suchen als zu versuchen seine Briefmarkensammlung zu komplettieren.

Ich fürchte allerdings auch, das der Prozentsatz an Gewaltbereiten Fußballfans in den Stadien wesentlich höher ist, als der Prozentsatz an gewaltbereiten Spielern auf Servern.

Die Studie ist eh ein wenig merkwürdig. 48 Leute wurden untersucht, wunderbar da sind in meiner Stufe ja mehr Leute und wenn ich die Untersuchen sollte würd ich auch nicht behaupten das Ergebniss kann man auf alle anwenden. Die Untersuchung von 48 Leuten ist einfach nicht aussagekräftig.

Auf der anderen Seite kann ich mir schon vorstellen das wenn man gerade voll aufgedreht ist weil man nen Shooter gezockt hat (und der dreht schon wesentlich mehr auf als Pacman) durchaus, gerade aus dem Adrenalinrausch heraus, seinen "mitspieler" zu "übervorteilen".

Wenn das so stimmen sollte bin ich mir sicher das klappt dann aber auch mit vielen Dingen: Actionfilme, Pornos, lauter musik, hitzigen Diskussionen, geschrei, mecker vom Lehrer, prügel vom Vater, viel zuviel Kaffee, schmerzhaften Hemoriden usw. Und nicht einmal über eins der Dinge die ich oben Beispielhaft aufgezählt habe wird diskutiert ob man das nicht evt verbieten oder einschränken sollte.

Kommt raus was ich dabei meine?

Geschrieben

Ich finde man sollte viel eher mal eine Studie über die Auswirkungen von Handy Werbungen machen. Wenn mich etwas aggressiv macht, dann ist es dieser Schrott! Wenn ich nur so etwas höre wie "Hol dir jetzt den ultracoolen Furzrap auf dein Handy!" dann kommt mir schon der eine oder andere Gedanke an einen Amoklauf in der Jambaredaktion...

Ich spiele nun schon seit dem ersten Doom solche sog. "Gewaltspiele", damals war ich 10 oder 11 Jahre alt. Irgendwelche negativen Auswirkungen in meinem sozialen Verhalten konnte ich aber auch bei mir nicht feststellen. Im Gegenteil, ich sehe mich selber auch als friedlichen und hilfsbereiten Menschen an, der lieber das Gespräch den Fäusten vorzieht. Wie hier bereits erwähnt wurde bin auch ich der Meinung, dass ein negativer Einfluss durch Medien von unzähligen Rahmenbedingungen abhängt, und sich nur durch gewisse "Vorbelastungen" auch entsprechend auswirken kann. Ich denke der Großteil der Spielergemeinde schafft es sehr wohl mit dieser Thematik auch richtig umzugehen!

just my 2 cents

Geschrieben
Ich finde man sollte viel eher mal eine Studie über die Auswirkungen von Handy Werbungen machen. Wenn mich etwas aggressiv macht, dann ist es dieser Schrott! Wenn ich nur so etwas höre wie "Hol dir jetzt den ultracoolen Furzrap auf dein Handy!" dann kommt mir schon der eine oder andere Gedanke an einen Amoklauf in der Jambaredaktion...

Ich spiele nun schon seit dem ersten Doom solche sog. "Gewaltspiele", damals war ich 10 oder 11 Jahre alt. Irgendwelche negativen Auswirkungen in meinem sozialen Verhalten konnte ich aber auch bei mir nicht feststellen. Im Gegenteil, ich sehe mich selber auch als friedlichen und hilfsbereiten Menschen an, der lieber das Gespräch den Fäusten vorzieht. Wie hier bereits erwähnt wurde bin auch ich der Meinung, dass ein negativer Einfluss durch Medien von unzähligen Rahmenbedingungen abhängt, und sich nur durch gewisse "Vorbelastungen" auch entsprechend auswirken kann. Ich denke der Großteil der Spielergemeinde schafft es sehr wohl mit dieser Thematik auch richtig umzugehen!

just my 2 cents

Gast Dr.Erich von Stahlhelm
Geschrieben

ich hab bei vielen sogenannten "studien" immer das gefühl das die leute die den versuchsaufbau ausgeheckt haben ein bestimmtes ergebniss forcieren wollen. zudem ein versuch mit lediglich 48 probanden meiner meinung nach bar jeder aussagekraft ist.

ein gewalttätiges spiel wird bei einer dafür empfänglichen person sicherlich asoziales verhalten förden - die weitere frage die sich dann aufwirft ist allerdings warum ist die betreffende person für gewalt und den einfluss durch betreffende spiele überhaupt empfänglich. man darf dann nicht einflüsse wie soziale herkunft/milleu unterschätzen.

jemand der in seinem direkten umfeld gewalt erlebt und an sie gewöhnt ist ( zb im elternhaus/bekanntenkreis/schule - was sich allerdings nicht auf ein milleu, zb asoziale beschränken lässt, da gewalt auch in finanziell gutgestelltem umfeld vorkommt) wird unter umständen ganz anders darauf reagieren wie jemand in dessem leben reale gewalt nur in sehr geringen maße vorkommt. zudem muß ich aus eigener erfahrung sagen das es damals in den schulen die ich besucht hab teils zu ganz schön derben gewalttätigkeiten kam - und zwar zu einer zeit als ein "space invaders" automat so ziehmlich das einzige war was es an videogames überhaupt gab. und ich glaub nicht das da irgendjemand asoziales verhalten dran entwickelt hat. solche studien werden dann immer gerne von profilierungsgeilen polititkern aufgegriffen um die ach so beschützenswerte jugend davor zu behüten - ein paar jahre später müssen dann die gleichen, immer noch jugendlichen leute, schriftlich und ausführlich begründen, warum sie nicht in der armee zum realen töten ausgebildet werden wollen. und da findet allerdings dann keiner von den herren und damen etwas dran. das ist ja dann pflicht die erfüllt werden muss. warum macht den da keiner eine studie drüber wie viele durch den wehrdienst zu asozialem verhalten neigen. ich will den bund nicht verteufeln, mir wirft sich die frage halt nur so mal eben auf.

mein persönliches fazit ist, das auf bestimmte persönlichkeitsprofile diese spiele sicherlich eine ungute wirkung habe, aber wenns das spiel nicht wär dann wärs was anderes. auf den rest hat das sicherlich auch eine unterbewusste wirkung, die ich aber eher als situationsbezogen hinstellen möchte. ich denken schon das so mancher

konsument von spielen mit kriegerischem hintergrund im entsprechendem fall auch unter umständen um einiges effizienter reagiert als jemand der solche spiele nicht konsumiert hat. ich denke schon das da, wenns drauf ankommt, weniger "beißhemmung" vorhanden ist. aber da können die politiker sich doch drüber freuen das im kriegsfall der auch der liebe zivi, der sich so rührend um die alten omis gekümmert hat, einen guten soldaten abgibt *lol*

Geschrieben
Ich finde man sollte viel eher mal eine Studie über die Auswirkungen von Handy Werbungen machen. Wenn mich etwas aggressiv macht, dann ist es dieser Schrott! Wenn ich nur so etwas höre wie "Hol dir jetzt den ultracoolen Furzrap auf dein Handy!" dann kommt mir schon der eine oder andere Gedanke an einen Amoklauf in der Jambaredaktion...


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